
Die Installation 7 T-Shirts besteht aus zwei Videos, die synchron auf zwei übereinander stehenden Monitoren aufgeführt werden: Auf beiden Monitoren ist jeweils die Figur des Künstlers zu sehen, die im oberen Monitor mit dem Kopf nach oben und im unteren Monitor mit dem Kopf nach unten in Frontalansicht steht, als ob es sich um eine gespiegelte Darstellung handelt. Nach und nach zieht die Figur im oberen Monitor sieben verschieden farbige T-Shirts aus und wirft sie der Figur im unteren Monitor zu, welche die sieben T-Shirts nacheinander anzieht, und umgekehrt. Das Spiegelbild erweist sich durch den Akt des An- und Ausziehens und durch den Wechsel der Farben und Formen der Stoffe als trügerisch, ähnlich wie die T-Shirts nur scheinbar den Raum zwischen beiden Monitoren durchfliegen.
7 T-Shirts ist Teil einer Reihe von Videoinstallationen, in denen unabhängig von einander aufgenommene und im Grunde fiktionale Handlungen nur durch die Inszenierung aufeinander bezogen und in logisch erscheinende Raumerlebnisse verwandelt werden.
geboren 1972 in Sofia/Bulgarien, lebt und arbeitet in Berlin und Sofia
1997–2003 Studium der Bildenden Kunst an der Universität der Künste, Berlin
2001 Studium der Bildenden Kunst an der Wimbledon School of Art, London
2004 Meisterschüler an der Universität der Künste Berlin, Prof. Frank Badur
2008-2010 Atelierstipendium der Karl-Hofer-Gesellschaft, Berlin
2008 Artist in Residence, KulturKontaktAustria, Wien
2004 NICA Fellow am Carnegie Mellon University, Art College, Pittsburgh/USA
Ausstellungen
2010 14. Marler Video-Kunst-Preis, Skulpturenmuseum Glaskasten Marl
2009 Time Machine, Kunstverein Arnsberg, Arnsberg
Taboo! Taboo?, Colgne OFF V., wechselnde Orte, Köln
The Catch of The Day, Galerie im Regierungsviertel, The Forgotten Bar, Berlin
After Ego, Center for Contemporary Art, Plovdiv/Bulgaria
Mehr als man erträgt, Kunsthalle Wien, Wien
Form versus Inhalt, Haus am Kleistpark, Berlin
2008 Monitoring, 25. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest, Kasseler Kunstverein, Kassel
Vladimir Mitrev, Kunstagenten – contemporary art gallery, Berlin
It’s Hard to Be an Artist, Galerie ArtPoint, Wien
Video Monologs, Piazzatta Cavoti, Lecce/Italien
Red, Galerija10m2, Sarajevo/Bosna-Herzegowina
2007 High Lights, Galerie Mikael Andersen Kopenhagen, Berlin
Dunkenreizen, Galerie Weißer Elefant, Berlin
Athens Video Art Festival, Athen/Griechenland
Viennafair, Kunstagenten – contemporary art gallery, Wien
European re-Union, Galerie ArtPiont, Wien
2006 Rio, Artnews Projects, Berlin
10x5x3, National Exhibition Center „Shipka 6“, Sofia/Bulgarien
emergency room, Galerie Olaf Stüber, Berlin
(re)view-identities, Kunstagenten – contemporary art gallery, Berlin
2005 watch it, Kunstagenten – contemporary art gallery, Berlin
2. Berliner Kunstsalon 2005, Kunstagenten – contemporary art gallery, Berlin
Video Anagramm Lautgedicht Musik, Kunstsalon Wilde Gans, Berlin
Blue Hall – Marktplatz Europa, Kunsthalle Arnstadt
Screenings
2009 Microwave – New Media Arts Festival Honkong
Taboo! Taboo?, Colgne OFF V., wechselnde Orte, Köln
2008 Video Monologs, Piazzatta Cavoti, Lecce/Italien
2007 Athens Video Art Festival, Athen/Griechenland
Öffentliche Sammlungen
Ursula-Blickle-Videosammlung, Wien