Vladimir Mitrev
"7 T-Shirts"
mini-DV auf DVD,
Zweikanal-Video,
Farbe, 5´28´´, loop
2009

Die Installation 7 T-Shirts besteht aus zwei Videos, die synchron auf zwei übereinander stehenden Monitoren aufgeführt werden: Auf beiden Monitoren ist jeweils die Figur des Künstlers zu sehen, die im oberen Monitor mit dem Kopf nach oben und im unteren Monitor mit dem Kopf nach unten in Frontalansicht steht, als ob es sich um eine gespiegelte Darstellung handelt. Nach und nach zieht die Figur im oberen Monitor sieben verschieden farbige T-Shirts aus und wirft sie der Figur im unteren Monitor zu, welche die sieben T-Shirts nacheinander anzieht, und umgekehrt. Das Spiegelbild erweist sich durch den Akt des An- und Ausziehens und durch den Wechsel der Farben und Formen der Stoffe als trügerisch, ähnlich wie die T-Shirts nur scheinbar den Raum zwischen beiden Monitoren durchfliegen.

7 T-Shirts ist Teil einer Reihe von Videoinstallationen, in denen unabhängig von einander aufgenommene und im Grunde fiktionale Handlungen nur durch die Inszenierung aufeinander bezogen und in logisch erscheinende Raumerlebnisse verwandelt werden.

Lebenslauf

geboren 1972 in Sofia/Bulgarien, lebt und arbeitet in Berlin und Sofia

1997–2003 Studium der Bildenden Kunst an der Universität der Künste, Berlin

2001 Studium der Bildenden Kunst an der Wimbledon School of Art, London

2004 Meisterschüler an der Universität der Künste Berlin, Prof. Frank Badur

2008-2010 Atelierstipendium der Karl-Hofer-Gesellschaft, Berlin

2008 Artist in Residence, KulturKontaktAustria, Wien

2004 NICA Fellow am Carnegie Mellon University, Art College, Pittsburgh/USA

Ausstellungen

2010     14. Marler Video-Kunst-Preis, Skulpturenmuseum Glaskasten Marl

2009     Time Machine, Kunstverein Arnsberg, Arnsberg

Taboo! Taboo?, Colgne OFF V., wechselnde Orte, Köln

The Catch of The Day, Galerie im Regierungsviertel, The Forgotten Bar, Berlin

After Ego, Center for Contemporary Art, Plovdiv/Bulgaria

Mehr als man erträgt, Kunsthalle Wien, Wien

Form versus Inhalt, Haus am Kleistpark, Berlin

2008     Monitoring, 25. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest, Kasseler Kunstverein, Kassel

Vladimir Mitrev, Kunstagenten – contemporary art gallery, Berlin

It’s Hard to Be an Artist, Galerie ArtPoint, Wien

Video Monologs, Piazzatta Cavoti, Lecce/Italien

Red, Galerija10m2, Sarajevo/Bosna-Herzegowina

2007     High Lights, Galerie Mikael Andersen Kopenhagen, Berlin

Dunkenreizen, Galerie Weißer Elefant, Berlin

Athens Video Art Festival, Athen/Griechenland

Viennafair, Kunstagenten – contemporary art gallery, Wien

European re-Union, Galerie ArtPiont, Wien

2006     Rio, Artnews Projects, Berlin

10x5x3, National Exhibition Center „Shipka 6“, Sofia/Bulgarien

emergency room, Galerie Olaf Stüber, Berlin

(re)view-identities, Kunstagenten – contemporary art gallery, Berlin

2005     watch it, Kunstagenten – contemporary art gallery, Berlin

2. Berliner Kunstsalon 2005, Kunstagenten – contemporary art gallery, Berlin

Video Anagramm Lautgedicht Musik, Kunstsalon Wilde Gans, Berlin

Blue Hall – Marktplatz Europa, Kunsthalle Arnstadt

Screenings

2009     Microwave – New Media Arts Festival Honkong

Taboo! Taboo?, Colgne OFF V., wechselnde Orte, Köln

2008     Video Monologs, Piazzatta Cavoti, Lecce/Italien

2007     Athens Video Art Festival, Athen/Griechenland

Öffentliche Sammlungen

Ursula-Blickle-Videosammlung, Wien

www.vladimirmitrev.com